18.12.2017

02.06.2017 Gesamtübung der Feuerwehr Wieselburg PDF Drucken E-Mail

Die Gesamtübung der Freiwilligen Feuerwehr Wieselburg Stand und Land am 2. Juni 2017 stand ganz im Zeichen von Schadstoffeinsätzen und Menschenrettungen.

Durch das Wachstum der Stadt und ihrer Betriebe kommt es zu zunehmend mehr Schwerverkehr, welcher selbstverständlich auch verschiedenste gefährliche Stoffe zu den Unternehmen transportiert. Obwohl die Freiwillige Feuerwehr Wieselburg Stadt und Land in den letzten Jahren relativ wenig mit dieser Materie zu kämpfen hatte, ist der Grundtenor unter den Kameraden klar: "Wir wollen vorbereitet sein!“. Deswegen wurden im Zuge der Erneuerung des Tanklöschfahrzeugs letztes Jahr auch spezielle Erkundungsanzüge und Dekontaminationsausrüstung für Schadstoffeinätze angeschafft und gleich mehrere Kameraden starteten ihre Schadstoffausbildung an der Landesfeuerwehrschule. Erste Ergebnisse konnten die Teilnehmer der Übung am Gelände des ehemaligen Lagerhauses in Wieselburg nun in die Realität umsetzen.

Dabei lag der Fokus auf den nötigen Erstmaßnahmen zur Absicherung einer Unfallstelle mit gefährlichen Stoffen und der Erkennung selbiger, um in weiterer Folge auch die richtigen Entscheidungen treffen bzw. nachrückende Spezialkräfte einweisen zu können. Eine besondere Herausforderung im Zuge des Szenarios stellte vor allem das Arbeiten mit den Erkundungsanzügen zusätzlich über der Atemschutzausrüstung dar. Der Atemschutztrupp erkundete die Unfallstelle unter einem Flugdach, brachte Informationen zu den gelagerten Schadstoffen zur Einsatzleitung und sicherte den Bereich mit einem Wasservorhang, um eine Verbreitung bzw. Verschleppung der austretenden Dämpfe zu verhindern.

Zeitgleich übte die Mannschaft des Hilfeleistungsfahrzeugs gemeinsam mit der Teleskopmastbühne die Rettung von verunfallten Personen aus einer tiefergelegenen Unfallstelle. Hier lag das Hauptaugenmerk auf sicherer und ruhiger Zusammenarbeit in zeitkritischen Situationen.

 

Beide Übungsstationen konnten erfolgreich abgearbeitet werden, jedoch betonten sowohl der Übungsleiter als auch die Übungsbeobachter, dass vor allem die Ausbildung im Bereich des Schadstoffdienstes gerade erst an ihrem Anfang steht. In Zukunft soll auch dieser Bereich Einzug in den Alltag der Feuerwehrmitglieder finden, um besser mit den umliegenden Schadstoffgruppen des Feuerwehrwesens zusammenarbeiten zu können.


Bericht & Fotos: Feuerwehr Wieselburg

 

 

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