Tag 2 der Schneekatastrophe

Views: 978

Um 05:30 Uhr machten sich heute die Züge der 18. KHD Bereitschaft zum zweiten Mal auf den Weg Richtung Katastrophengebiet am Hochkar.


Da sich die Wetterlage in der vergangenen Nacht dramatisch verschlechtert hat, wurde um 07:00 Uhr eine Lagebesprechung mit der Lawinenkommission abgehalten. Durch die starken Schneefälle und die damit einhergehende Gefahr von Lawinenabgängen auf der Mautstraße wurde beschlossen, dass die Straße bis auf weiteres, auch für Einsatzkräfte, komplett gesperrt werden muss – auch für die 19 Mitglieder der Feuerwehr und der rund 150 Kameraden des Bundesheeres, die zur Sicherheit am Hochkar geblieben sind und weiterhin gegen den Schnee ankämpfen.


Nach einer kurzen internen Besprechung wurde der Einsatz zweier Züge mit 80 Mann, geführt von Bereitschaftskommandant Richard Essletzbichler, kurzerhand nach Puchenstuben verlegt um dort nach Rücksprache mit einem von der Landesregierung abgestellten Statiker vom Einsturz gefährdete Dächer (Schule, Gemeindehaus etc.) von der Schneelast zu befreien.


Währenddessen in Puchenstuben geschaufelt wurde, fand in Göstling und Lackenhof eine weitere Besprechung sowie eine Pressekonferenz der Lawinenkommission mit den Verantwortlichen der Einsatzorganisationen und der Behörde, allen voran Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptfrau Stv. Dr. Stephan Pernkopf, über die weitere Vorgehensweise statt.


Je nach Wetterlage können in den nächsten Tage Erkundungsflüge durchgeführt werden um das sichere befahren der Alpenstraße für Einsatzekräfte zu gewährleisten.


Selbstverständlich halten wir Sie auch in den nächsten Tagen hier auf dem laufenden.