Sonntag,

‏‏‎ ‎den 12 Juli 2026 um‏‏‎ ‎

16:19 Uhr‏‏‎ ‎

‎| Geschrieben von: FF-Scheibbs | ‎

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Flugzeugabsturz in Neuhaus bei Lackenhof fordert Großaufgebot an Einsatzkräften

Ein Flugzeugabsturz im unwegsamen Gelände in Neuhaus bei Lackenhof löste am Sonntag um 11:40 Uhr einen Großeinsatz der Einsatzorganisationen aus.
Unter dem Einsatzstichwort T3 Flugzeugabsturz wurden zahlreiche Kräfte alarmiert.

Eine Feuerwehrjugendgruppe, die sich gerade vom Landesfeuerwehrjugendlager auf dem Heimweg befand, hatte den Absturz der Kleinmaschine gesehen. Die Jugendbetreuer reagierten geistesgegenwärtig, setzten umgehend den Notruf 122 ab und versuchten zum Absturzort  vorzudringen, um erste Hilfe zu leisten.

Die Unfallstelle befand sich in äußerst steilem und schwer zugänglichem Gelände. Um überhaupt zu den Verunglückten gelangen zu können, mussten die Einsatzkräfte den Zugang teilweise mit Kettensägen und weiterem Werkzeug freimachen.

Gemeinsam mit der Bergrettung, dem Rettungsdienst des Roten Kreuzes, der Polizei sowie dem Kriseninterventionsteam unterstützte die Feuerwehr die Rettungs- und Bergearbeiten. Die beiden verletzten Personen wurden mittels Christopherus-Rettungshubschraubern mit dem Tau gerettet und anschließend in Krankenhäuser geflogen.
Beim Absturz kamen zwei Personen ums Leben

Während des laufenden Einsatzes kam es zudem bei einem Feuerwehrkameraden zu einem internistischen Notfall. Er wurde umgehend medizinisch versorgt und ebenfalls ausgeflogen und anschließend in das Landesklinikum Scheibbs transportiert.
Wir wünschen ihm auf diesem Weg eine rasche und vollständige Genesung.

Seitens der Feuerwehr standen insgesamt sechs Feuerwehren mit rund 90 Kamerad:innen sowie 15 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Alarmiert wurden die Feuerwehren Lackenhof, Gaming, Lunz am See, Göstling an der Ybbs, Mitterbach und Mariazell.

Der Einsatz ist derzeit noch nicht abgeschlossen.
Die Unfallstelle muss zunächst von der zuständigen Flugunfallkommission freigegeben werden, bevor mit der Bergung des völlig zerstörten Flugzeuges begonnen werden kann – wie lange der Einsatz noch andauern wird, ist derzeit nicht abschätzbar.

Weitere Informationen folgen, sobald diese vorliegen.

Fotos:
BSB ÖA Philipp Pflügl / BFKDO Scheibbs
Doku-NÖ

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