Freitag,
den 27 März 2026 um
23:09 Uhr
| Geschrieben von: FF-Oberndorf/Melk |
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Schadstoffeinsatz mit Menschenrettung – Übung in der Brauerei Wieselburg
Ein anspruchsvolles Übungsszenario stand am 27. März 2026 in der Brauerei Wieselburg im Mittelpunkt, bei dem gemeinsam mit der Feuerwehr Wieselburg und der Schadstoffgruppe des Bezirks eine umfassende Einsatzübung abgehalten wurde.
Übungsszenario
Ausgangspunkt der Übung war ein TUS-Alarm (Brandmeldeanlage), zu dem die Feuerwehr Wieselburg alarmiert wurde. Im Zuge der Erkundung stellte sich heraus, dass es zu einem Ammoniakaustritt gekommen war, wobei sich noch Personen im Gefahrenbereich befanden.
Aufgrund der Lage erfolgte eine Alarmstufenerhöhung auf S2, um zusätzliche Kräfte – insbesondere für den Schadstoffeinsatz – nachzualarmieren.
Ein erster Brauereitrupp mit Fremdluftversorgung setzte Maßnahmen zur Außerbetriebnahme der betroffenen Anlage. In weiterer Folge dichteten dieser sowie nachrückende Schadstofftrupps der Feuerwehren den beschädigten Kompressor ab.
Im Zuge des Einsatzes wurden zwei „Menschenrettungen“ unter Schadstoffbedingungen durchgeführt. Die Arbeiten im betroffenen Bereich erfolgten unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen; aufgrund der Explosionsgefahr war dort ausschließlich Notlicht eingeschaltet.
Am Dekontaminationsplatz (DEKO) wurden sowohl die aus dem Einsatz kommenden Kräfte als auch die eingesetzten Übungspuppen fachgerecht dekontaminiert.
Die Übung umfasste mehrere Stationen, bei denen intensiv zusammengearbeitet wurde:
- Dekontamination (DEKO)
- Schutzanzüge
- Geräteeinsatz
- Lotsendienst
- Wasserversorgung durch örtliche Feuerwehr
- Bereitstellung von S2-Trägern durch die Brauerei
Die Schadstoffgruppe des Bezirks stellte insgesamt 4 Trupps, die gemeinsam mit den örtlichen Kräften die Lage abarbeiteten.
Fazit
Die Übung zeigte eindrucksvoll die professionelle Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Einsatzorganisationen sowie die hohe Einsatzbereitschaft und Fachkompetenz aller Beteiligten im Schadstoffeinsatz. Vielen Dank an alle Beteiligten und die Brauerei Wieselburg.
Fotos: ASB ÖA Lukas Schnetzinger














